Einleitung
Vom 9. bis 12. Dezember 2009 sind wir für ein paar Tage nach Oslo geflogen. Ein Direktflug mit Ryanair. Die Idee ist wohl irgendwie spontan entstanden.
Friedensnobelpreis
Bei der Planung hatten wir nicht bedacht, dass jeden 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, der Friedensnobelpreis in Oslo verliehen wird.
Direkt am Hafen ist das Nobels Fredenssenter, eine Art Museum. Die Verleihung findet in dem in Sichtweite gelegenen Osloer Rathaus statt.
In das Rathaus konnte man am nächsten Tag nach der Preisverleihung, wie wohl an jedem Tag, einfach hineingehen.
Es hat einen großen Innenraum, der offensichtlich für Weihnachten vorbereitet wurde. Vielleicht waren auch noch Aufäumarbeiten nach der Preisverleihung zu erledigen.
Und wer hat nun am 10. Dezember 2009 den Friedensnobelpreis verliehen bekommen? Genau, Barack Obama. Seine Rede wurde auf wenigstens einer großen Leinwand übertragen.
Das Foto täuscht in einer Hinsicht: Die Übertragung haben sich tatsächlich viele Menschen angehört und angesehen.
Am Abend gab es dann einen riesigen Fackelzug zum Grand Hotel, in dem Obama residierte und sich abends am Fenster gezeigt hat.
Das Grand Hotel ist direkt an der Karl Johans Gate.
Weiteres in Oslo
Die Karl Johans Gate führt auch direkt hoch zum Königlichen Schloss (Det Kongelige Slott).
Und von dort hat man einen guten Blick zurück.
Die Ostbanehallen sind historischer Teil des Hauptbahnhofes (Sentralstajon).
Alles ist nahe beim Hafen, den man in der Stadt aber nicht wahrnimmt.
Ganz in der Nähe vom Hafen und damit vom Rathaus ist auch die Festung Akershus (Akershus Festning), die schön zu besichtigen war.
Die Räume scheinen nicht nur als Museum zu fungieren, sondern gelegentlich auch benutzt zu werden. Als wir da waren, hatte sogar jemand am Klavier gespielt.
Das goldene Zeichen auf der Tür scheint allerdings kein Wappen von Akershus zu sein. Jedenfalls konnte ich dazu keine Bedeutung recherchieren.
Von der Festung Akershus hat man auch einen guten Blick auf den Oslofjord.
Auch das Rathaus ist von der Festung Akershus gut zu sehen und wie die Rathausuhr anzeigt wird es um 16:00 dunkel.
Unmittelbar vor dem Rathaus bzw. am Fuße der Rathaustreppe war der Weihnachtsmarkt, auf dem man unbedingt einen Elchburger probieren sollte.
Zu einer Reise nach Oslo gehört natürlich auch ein Besuch auf der Halbinsel Bygdoy, auf der es ein paar Museen gibt, die besonders Maritimes von den Wikingern bis Fridtjof Nansen zeigen.
Die Halbinsel ist auch schön gelegen mit ein paar netten Häusern am Hang und natürlich ist das Wasser ganz nah.
Ein weiterer Besuch galt dem Vigelandpark. Die korrekte Bezeichnung soll wohl Vigelandanlage (Vigelandsanlegget) oder Kunstinstallation im Frognerpark sein.
Es stehen dort viele Skulpturen des Norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Als wir dort waren war es leider schon dunkel, so dass es kaum noch möglich war, den Park zu fotografieren.
Die Skulptur der ehemaligen Norwegischen Königin Maud stand nicht im Vigelandpark sondern beim Schloss und Maud blickt von dort auf Oslo herunter.
Fazit
Ein paar interessante Tage gingen zu Ende. Aber vielleicht sollte man Oslo lieber im Sommer besuchen. Sechs Stunden Tageslicht (von 10:00 bis 16:00) sind doch sehr wenig, um die Stadt anzusehen.
