Das Schöpfwerk St. Jürgen Höftdeich, hier am 9. Mai 2021 aufgenommen, ist von der Wümme aus gut zu sehen. Das Schöpfwerk ist in Takt und dürfte auch eine wichtige Rolle zur Entwässerung des St. Jürgens Lands spielen. Das Wohnhaus links vom Schöpfwerk wird vom Schöpfwerkswart und seiner Familie bewohnt.
Die Pandemie hat uns wieder zu Wanderern oder zumindest Spaziergängern gemacht. Das ist auch eine gute Gelegenheit, die Nachbarschaft zu erkunden. So haben wir in einem Fall das benachbarte Trupe, ein etwas abgelegener Ortsteil von Lilienthal, für unsere Wanderung ausgewählt. Hier ist auch die Molkerei Dehlwes mit kleinem Hofladen (https://hofmolkerei-dehlwes.de/). Dabei sind wir an dieser urtypischen Truper Kapelle vorbei gekommen. Das Foto ist vom 3. April 2021.
Die Kapelle ist schlicht und besticht durch ihren ländlichen Charakter mit den sie umgebenden Gräbern in der Rasenfläche. Die Tür war offen und so haben wir einen Blick hinein geworfen. Auch innen war sie schlicht, weiß getüncht mit blauem Gestühl und einer einfachen Holzdecke. Die Kapelle erinnerte mich etwas an die Moorlosenkirche in Mittelsbühren, das vorletzte Gebäude vor dem Hintereingang zum Stahlwerk. Wenn man dort die Kirche besuchen möchte, bekommt man den Schlüssel im Wirtshaus nebenan.
Anfang März können die Nächte noch sehr kalt und klar sein. Bei wenig Wind beginnt der Morgen dann häufig mit etwas Bodennebel, oder Reif, wenn es kalt genug ist, wie auf diesem Bild zu sehen ist. Das Foto ist auf dem Arbeitsweg entstanden, nämlich am 2. März 2021. Es zeigt den Kuhweidenweg am Morgen.
Dieses Jahr gab es Ende Januar und Anfang Februar schönes Schneewetter. Ich bin weiterhin mit dem Rad zur Arbeit gefahren und habe dabei viele Möglichkeiten genutzt, schöne Winterfotos zu machen. Es war nicht leicht, aus der großen Menge der Fotos eines auszuwählen. Die Wahl ist nun auf dieses vom 1. Februar 2021 gefallen. Es zeigt einen Baum, vermutlich eine Schwarz-Erle, am Kuhgraben, der auch zugefroren war, offensichtlich aber erst nach dem Schneefall. Der Schnee vom Baum hat dann diesen Kronenumriss gezeichnet.
Vor zwei Jahren, am 18. Januar 2019, ist dieses Foto entstanden. Zum Glück bin ich auch bei dem Schneewetter mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Auf der Findorffallee, gleich neben dem Bürgerpark, bin ich dann abgestiegen, um dieses Foto vom Torfkanal zu machen. Die grüne Fußgängerbrücke ist gleich neben dem Bootshaus Bolte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie öffentlich ist. Früher konnte man sie nutzen, aber ganz oben gibt es ein Gittertor.
Dieses Foto habe ich Peer zu verdanken. Er hat es heute, am 28.12.2020, aufgenommen. Es zeigt den Blick von unserer Vereinsterrasse, vom KCH, auf den Anleger. Die Wümme führt gerade Winterhochwasser, sodass sich diese große Wasserfläche ergibt. Der Wasserstand ist so hoch, dass die Brücke zum Anleger waagerecht ist.
An diesem reetgedeckten Fachwerkhaus, das an der Wümme steht, paddel ich häufig vorbei und ich finde es immer wieder schön. Besonders die Lage hinter dem Schilf rundet das Bild ab. Das Foto ist ganz aktuell, ich habe es erst am letzten Wochenende (7.11.2020) aufgenommen.
Ich habe immer meine Kamera dabei, wenn ich morgens mit dem Rad zur Arbeit fahre. Dadurch konnte ich auch diese Morgenröte mit dem kleinen Windrad einfangen. Die Aufnahme ist vom 18. Oktober 2019. Das Windrädchen steht am Kuhgrabenweg, gleich neben dem Schelenkampsfleet und war zufällig auch schon im letzten Jahr mein Oktober-Foto 2019.
Der September kann noch ein sehr schöner Monat sein. Da wir unsere Reise in diesem Jahr spontan ändern mussten (s. Reisebericht zu Chalkidiki) hatte ich plötzlich in der Woche Zeit zum Paddeln.
Da bin ich auf dem Weg zum Anleger dem Bagger des Deichverbandes begegnet, der ganz am Ende vom Weg kaum zu erkennen ist, und der die Entwässerungsgräben jedes Jahr ausbaggert. Den wollte ich eigentlich fotografieren und habe bei der Gelegenheit auch gleich mein Fahrrad-Kajak-Gespann fotografiert. Nun hat mir das Foto mit den drei kräftigen Farben Blau, Grün und Rot so gut gefallen, dass ich es als Monatsfoto ausgewählt habe. Es stammt vom 1. September 2020.
Es lohnt sich, früh aufzustehen und die Wümme in den Morgenstunden zu genießen. Dann ist noch nichts los, selbst im Sommer, und meist ist auch der Wind schwächer. Bei der Gelegenheit habe ich heute, am 2. August, 2020, viele Kanadagänse beobachten und vom Kajak aus fotografieren können. Gestern waren sie übrigens auch da, fast an derselben Stelle.